Was macht ein Bestatter? Aufgaben und Arbeitsalltag

Der Beruf des Bestatters ist vielseitiger, als viele denken. Er verbindet Beratung, Organisation, Handwerk und menschliche Begleitung.

Die wichtigsten Aufgaben

Erstgespräch und Beratung: Bestatter besprechen mit Angehörigen Bestattungsart, Ablauf der Trauerfeier, Grabwahl und Kosten. Hier sind Einfühlungsvermögen und klare Information gefragt.

Formalitäten: Sterbeurkunde beim Standesamt, Abstimmung mit Friedhof, Kirche oder Trauerredner, Anmeldung bei Versicherungen und Rentenstellen.

Versorgung Verstorbener: Hygienische Versorgung, Waschen, Einkleiden und Einbetten. So können sich Angehörige würdevoll verabschieden.

Trauerfeier: Dekoration, Musik, Ablauf und Begleitung der Feier.

Überführungen: Transport Verstorbener, auch über weite Strecken oder ins Ausland.

Beisetzung: Begleitung bis zum Grab, Koordination mit Friedhofspersonal.

Ein typischer Tag

Der Tag beginnt oft mit Telefonaten: Ein Todesfall in der Nacht muss organisiert werden. Am Vormittag steht ein Beratungsgespräch an, danach die Versorgung eines Verstorbenen. Am Nachmittag begleitet das Team eine Trauerfeier. Zwischendurch werden Formulare erledigt und Termine abgestimmt. Kein Tag gleicht dem anderen.

Was den Beruf ausmacht

Bestatter erleben Menschen in einer Ausnahmesituation. Viele beschreiben die Dankbarkeit der Angehörigen als das Schönste an ihrem Beruf. Gleichzeitig gehört der Umgang mit belastenden Situationen dazu. Wie Bestatter damit umgehen, liest du im Artikel Belastung im Bestattungswesen.

Fazit

Bestatter sind Organisatoren, Berater und Begleiter zugleich. Wenn du einsteigen möchtest, findest du Infos in Bestatter werden und aktuelle Stellen in der Jobbörse.

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Häufige Fragen

Was sind die Hauptaufgaben eines Bestatters?

Beratung der Angehörigen, Organisation von Bestattung und Trauerfeier, Erledigung von Formalitäten, Versorgung Verstorbener und Überführungen.

Arbeitet ein Bestatter auch am Wochenende?

Ja, Abholungen und Trauerfeiern finden auch abends und am Wochenende statt. Viele Institute organisieren das über Bereitschaftsdienste im Team.

Wie viel Büroarbeit gehört dazu?

Einiges: Sterbeurkunden beantragen, Termine mit Friedhof und Kirche abstimmen, Traueranzeigen und Rechnungen vorbereiten.

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